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5-Achsen-CNC-Bearbeitung von SUS-316L-Einpressverbindern für Bosch-Fluidsysteme

Projekthintergrund: Hochintegritätsverbinder für automotiven Drucksysteme

Bosch benötigte einen korrosionsbeständigen, maßstabilen Einpressverbinder für den Einsatz in fortschrittlichen Fluidfördersystemen in Automobilanwendungen. Das Bauteil musste strenge Anforderungen an Druckdichtheit, Gewindegenauigkeit und langfristige Korrosionsbeständigkeit erfüllen. Neway wurde ausgewählt, um die komplette Fertigung zu liefern – beginnend mit dem Grobdrehen über die hochpräzise 5-Achsen-Bearbeitung bis hin zur Endbearbeitung.

Warum SUS 316L Edelstahl ausgewählt wurde

SUS 316L wird aufgrund seiner verbesserten Korrosionsbeständigkeit, Festigkeit und Kompatibilität mit der Oberflächenveredelung häufig in Fluidsystemen eingesetzt.

Eigenschaft

Wert

Streckgrenze

≥170 MPa

Dehnung

≥40%

Korrosionsbeständigkeit

Hervorragend (Chloridumgebungen)

Eignung für Oberflächenveredelung

Idealerweise für Strahlen und Markieren

Sein niedriger Kohlenstoffgehalt macht ihn ideal für das Schweißen und die Maßstabilität in automotiven Druckarmaturen. Erfahren Sie mehr über 316L Edelstahl CNC-Bearbeitung.

Überblick über den CNC-Bearbeitungsprozess

Drehen zur Grobformgebung

Das zylindrische Rohling des Bauteils wurde zunächst mittels CNC-Drehen vorbereitet, wodurch präzise Durchmesser für Gewinde, Einpresspassungen und Dichtflächen erzeugt wurden.

5-Achsen-CNC-Präzisionsbearbeitung

Komplexe Hinterschneidungen, abgewinkelte Gewinde und mehrflächige Dichtmerkmale wurden mittels 5-Achsen-CNC-Bearbeitung fertig bearbeitet. Dies ermöglichte die Bearbeitung in einem Aufspannvorgang mit einer Toleranz von ±0,01 mm über Gewindeflächen und Innenbohrungen hinweg.

Oberflächenbehandlung und Kennzeichnung

Der Verbinder erforderte Oberflächenbeständigkeit und Rückverfolgbarkeit. Neway wandte eine dreistufige Endbearbeitungssequenz an:

  • Sandstrahlen: Erzeugte eine gleichmäßige Satinoberfläche (~Ra 1,2 μm) und entfernte geringe Werkzeugspuren

  • Eloxieren: Angepasster Prozess für Edelstahl unter Verwendung eines passivierungsäquivalenten klaren Oxidschutzes

  • Lasermarkierung: Seriennummerierte Bauteil-IDs und Bosch-Logos wurden mittels hochauflösender, korrosionsbeständiger Laserbeschriftung aufgebracht

Qualitätskontrolle & Prüfung

  • Gewindelehrenprüfung: Alle Einpressgewinde wurden mit kalibrierten Gut-/Ausschuss-Lehren verifiziert

  • Dichtheitsprüfung: Maßkontrolle der Dichtflächen wurde mit Koordinatenmessgerät (KMG) und Kontaktprofilometrie bestätigt

  • Oberflächenintegrität: Gestrahlte und eloxierte Bauteile bestanden den Salzsprühnebeltest nach ASTM B117 für >240 Stunden

Produktionsergebnis

Neway produzierte erfolgreich eine Charge von 3.000 Stück ohne Dichtungsausfälle und mit vollständiger Rückverfolgbarkeit aller Einheiten. Bosch berichtete von hervorragender Gewindekonsistenz, zuverlässigen Einpresspassungstoleranzen und gleichbleibender optischer Qualität über alle Chargen hinweg. Die Komponenten bestanden alle Qualifikationstests für hydraulische und Vibrationssysteme.

Warum Neway für CNC-bearbeitete Einpressverbinder-Komponenten

FAQs

  1. Welche Gewindetoleranzen können bei SUS-316L-Verbindern mit CNC-Bearbeitung erreicht werden?

  2. Wie schneidet 316L bei Salzsprüh- und Vibrationstests ab?

  3. Können Edelstahlteile eloxiert werden, oder ist Passivieren vorzuziehen?

  4. Welche Vorteile bietet die 5-Achsen-Bearbeitung in abgewinkelten Einpressdichtzonen?

  5. Wie wird Lasermarkierung aufgebracht, ohne die korrosionsbeständige Oberfläche zu beschädigen?

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