Ja, bei Neway empfehlen wir ausdrücklich, bereits in der Angebotsphase eine Überprüfung oder Optimierung der Toleranzen anzufordern. Unser Ingenieurteam führt in der Frühphase eine Design-for-Manufacturability-(DFM)-Analyse durch, insbesondere wenn Zeichnungen Toleranzen unter ±0,01 mm vorsehen. So können wir gezielt vorschlagen, welche Maße tatsächlich kritische Präzision erfordern und wo Toleranzen ohne Funktions- oder Montageeinbußen gelockert werden können. In jüngsten CNC-Projekten mit medizinischem Titan konnten wir durch DFM-Feedback die Anzahl kritischer Maße um 35 % reduzieren – mit geringerer Bearbeitungskomplexität und kürzerer Lieferzeit.
Nachdem Sie eine 2D-/3D-Zeichnung und Spezifikationen eingereicht haben, prüfen unsere Angebotsingenieure alle Maßtoleranzen in Verbindung mit Materialtyp und Anforderungen an die Oberflächenqualität. Wenn Toleranzen enger als ±0,01 mm an nicht kritischen Bereichen wie optischen Flächen oder nicht passungsrelevanten Geometrien erscheinen, markieren wir diese zur Rücksprache. Akzeptiert der Kunde eine Optimierung, aktualisieren wir das Angebot auf Grundlage reduzierter Bearbeitungszeiten, vereinfachter Qualitätsprüfungen und weniger Aufspannungen.
Eine Toleranzprüfung während der Angebotsphase beschleunigt nicht nur die Produktion, sondern gewährleistet auch Kosten- und Fertigungseffizienz. In einem Luftfahrt-Aluminium-Projekt ermöglichte die Optimierung den Wechsel von Präzisionsschleifen auf 5-Achs-Fräsen – wodurch der Durchsatz um 22 % stieg, ohne die Passgenauigkeit der Flugzeugstruktur zu beeinträchtigen.